Bei Erkältungen wie Angina und Husten sind Öle und Tees homöopathisch hilfreich!
Minzetee und auch der Kamillentee sind natürliche homöopathische Gesundheitsmittel, die nicht auf eine sehr lange Zeit eingenommen werden sollten. Unser Körper reagiert auf die Zufuhr von Stoffen und Hormonen folgendermaßen: Er stellt die Produktion der Stoffe irgendwann einfach ab, weil genügend Stoffe von außen kommen.
Ein paar Tassen Kräutertee am Tag sind jedoch angemessen. Mehr als sechs Wochen sollte man den Tee jedoch nicht einnehmen. Irgendwann ist es sowieso jeder leid, immer den gleichen Tee zu trinken, da man übersättigt wird.
Einige Kräutertees werden im Prinzip sogar nur für drei Wochen verschrieben, andere Tees kann man wiederum bis zu sechs Wochen einnehmen. Danach sollte eine Pause eingelegt werden. Minze und Kamille haben eine sehr starke Wirkung gegen Entzündungen (antiseptisch) und aktivieren die Gallensaftproduktion.
Sie sind in der Lage, den Magen zu beruhigen und stellen die kaputten Schleimhäute wieder her. Zu viel Minzetee oder Kamillentee kann jedoch dazu führen, dass das Eisen aus den Speisen nicht mehr genügend aufgenommen wird. Dies kann zu einer Eisenanämie führen. Man sollte es also nicht übertreiben.
Hier ein paar alte homöopahtische Rezepte:
Bei Angina wird folgende homöopathische Mischung empfohlen:
Fünf Tropfen Eukalyptusöl mit insgesamt 80 g aus Holunderblättern, Kamillen- und Lindenblüten sowie Malvenwurzel − alles zerkleinert − mit einem Liter kochendem Wasser aufgießen und 15 Minuten ziehen lassen. Immer wieder ein Tässchen einnehmen.
Für einen wohltuenden Kräutertee, der auch gegen Husten hilft, benötigen Sie je 30 g Brennnesselblätter, Birkenblätter, Kamillenblüten und einen Liter Wasser. Die Kräutermischung mit kochendem Wasser aufgießen, den Sud vier Stunden ziehen lassen.
Dann werden die Kräuterüberbleibsel abgesiebt. Nehmen Sie täglich bis zu 150 ml dieses Tees kalt ein, schluckweise über den Tag verteilt. Bereits nach einer Woche werden Sie eine Verbesserung Ihres Wohlbefindens spüren.
Mein Tipp: Wenn Sie Kräutertees mögen, sorgen Sie für Abwechslung.
Und was kann man machen, wenn die Nase läuft? Ich empfehle an dieser Stelle ein kleines homöopathisches Rezept aus der Baba-Apotheke:
Man kann Nasentropfen selbst herstellen.
Dazu nehmen Sie 1:1 Sonnenblumenöl und Zwiebelsaft und tropfen es immer wieder in die Nase. Als Alternative ist auch Honigwasser geeignet.
Man nehme 200 ml heißes Wasser und zwei Teelöffel Honig. Mischen Sie alles zusammen und lassen Sie das Wasser abkühlen. Man tröpfelt immer wieder einen Tropfen in die Nasenlöcher.
Auch bei Augenproblemen empfiehlt sich das Honigwasser. Ebenso hat sich das Mittel bei Glaukom und Grauen Star bewährt. Die Rezeptur ist jedoch etwas anders als bei Nasentropfen. Man bereitet 1:1 Wasser mit Honig und tropft die Flüssigkeit mehrmals in die Augen.