Erkrankungen im Magen- Darmbereich
Kleines Gesundheitslexikon mit möglichen psychologischen Hintergründen:
Was Dir Deine Krankheit sagen will!
von Peter Breidenbach
Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
Beim Magengeschwür geht der Gewebsdefekt über die Magenschleimhaut hinaus und lokalisiert sich in tieferen Wandschichten, meist im Bereich der Magenkrümmung (kleine Kurvatur). Der Magen, der für die Erstverdauung der aufgenommenen Eindrücke zuständig ist und als Sammelstelle dieser Eindrücke versucht, Verwertbares von schädigenden Einflüssen zu trennen, wird über Verhältnis beansprucht.
Insbesondere besteht bei dem Magengeschwür ein ständiges Missverhältnis von aggressiven Faktoren (Helicobacter-Pylori oder Salzsäure) zu schützenden Faktoren (Schleimsekretion, Blutversorgung der Magenschleimhaut). Ausgelöst werden die Beschwerden meist durch ständigen Stress, den der Betroffene nicht abbauen kann.
Aus dem oben beschriebenen Missverhältnis wird deutlich, dass der Magengeschwürpatient gegenüber bestimmten äußeren Einflüssen, die er grundsätzlich ablehnt, Aggressionen entwickelt, die er nicht entsprechend äußert. Lieber schluckt er seine Gefühle hinunter, frisst sie ihm wahrsten Sinne des Wortes in sich hinein. Er fühlt sich unfähig sich gegenüber seiner Umwelt ausreichend zu schützen, passt sich äußerlich an, implodiert innerlich und zerfleischt sich selbst auf Dauer.
Aufgabe:
Schädigende Stressfaktoren erkennen und vermeiden
Entspannungsübungen, wie autogenes Training, Meditationen suchen
Aggressionen abbauen
Seine wahren Gefühle zeigen und äußern.
Ihr Peter Breidenbach