Herz- Kreislauferkrankungen - Hypertonie - hoher Blutdruck
Kleines Gesundheitslexikon mit möglichen psychologischen Hintergründen:
Was Dir Deine Krankheit sagen will!
Hypertonie (hoher Blutdruck)
Das Blut, das Wesen des Menschen, zeigt einen erhöhten Druck auf die Wände der Blutgefässe, gegenüber den äußeren Umständen und auferlegten Grenzen. Im übertragenen Sinne steht der Patient unter seelischem Druck. Durch die Steigerung des Gefäßsinnendrucks erkennen wir, dass er innerlich unter erhöhtem Druck steht, der nicht nach außen entweichen kann, das heißt eine bestimmte innere Konfliktsituation wird nicht gelöst.
Oftmals reicht allein der Gedanke an den ungelösten Gefühlskonflikt aus, den Bluthochdruck herbeizuführen. Andererseits nimmt der Druck durch das Reden über die belastende Situation ab.
Auch kann es sein, dass sich der Betroffene unter einem Dauererregungszustand oder -druck befindet. Er hat das Gefühl ständig in Konfliktnähe zu sein, ohne die unbewältigte Situation tatsächlich zu lösen.
Der Hypertoniker flieht ins Handeln, ohne den tatsächlichen inneren Konflikt auszutragen. Viel lieber lenkt er sich durch Beschäftigung im Außen ab (Flucht in äußere Betriebsamkeit und Leistungsbereitschaft). Dadurch wirkt er oft selbstbeherrscht und nach außen hin ausgeglichen.
Als mögliche Fluchtreaktionen können auch erhöhter Alkoholkonsum, Rauchen oder Essen in Frage kommen.
Ist die Hypertonie die Folge einer Nierenerkrankung, steht der Patient in einem Partnerschaftskonflikt, der ihn unter Druck setzt, aber nicht gelöst wird.
Aufgabe:
Sich der Konfliktsituation zu stellen, sie zu lösen ohne ihr auszuweichen, die Selbstbeherrschung aufgeben, seine Emotionen äußern und entweder durch Entspannung oder Bewegung den Druck abbauen.