Kein Ende nach dem Infarkt!
Infarkt ist das Zerstören oder Absterben des Gewebes eines Organs. Das Gewebe stirbt ab, weil es nicht genug mit Blut versorgt wird. Es gibt verschiedene Infarkte, zum Beispiel Infarkt der Lunge oder Infarkt des Herzens. Im Herz passiert dies oft durch das Verstopfen der Koronararterien. Dadurch bekommt ein bestimmter Teil des Herzens kein Blut mehr. Diesen Infarkt nennt man Infarkt Myokard.
Wenn man bereits einen Infarkt hatte oder gefährdet ist, einen zu bekommen, empfiehlt sich aus Sichtt der Homöopathie auch der Knoblauchtrunk. Dieser reinigt die Arterien und beseitigt die Fettablagerung in den Arterien.
Man verwendet dazu 20 klein geschnittene Knoblauchzehen, die mit 1500 ml kochendem Wasser aufgegossen werden. Kochen Sie die Mischung fünf Minuten lang. Nehmen Sie den Topf dann zum Abkühlen vom Herd. Nach sechs Stunden ist das Getränk fertig und kann homöopathisch verwendet werden. Die Tagesdosis liegt bei 2 cl, dreimal täglich vor dem Essen, also ein Likörgläschen als Aperitif.
Auch eine Knoblauch-Kur ist ein altbewährtes Mittelchen für die Arterien und Gefäße. Folgende Rezeptur, die nach einer alten Aufzeichnung übersetzt wurde, wurde von der UNESCO in Tibet gefunden, weshalb sie in Russland auch als „Tibetische Kur“ bezeichnet wird.
Einmal im Jahr durchgeführt könnte, laut den Tibetern, jeder Mensch ohne große gesundheitliche Probleme ein hohes Alter erreichen, denn sie reinigt die Arterien von Ablagerungen, die aus Fett und Kalk bestehen, säubert das Blut und aktiviert die Abwehrkräfte. Eine Knoblauch-Kur hilft sogar bei Augenleiden und Lähmungen! Diese Kur habe ich in einem meiner Bücher schon beschrieben. Hier noch einmal die Rezeptur:
Für die Knoblauch-Kur benötigen Sie
200 g Knoblauch und
200 ml Schnaps
Sie schälen die Knoblauchzehen und hacken sie ganz klein.
Geben Sie Knoblauch und Wodka in einen Glasbehälter mit Schraubverschluss, und verschließen Sie ihn gut.
Nun muss die Mischung an einem dunklen Platz zehn Tage ziehen.
Anschließend wird die mittlerweile grüne Mischung abgeseiht und mit der Einnahme der Tropfen kann begonnen werden.
Idealerweise sollten die Tropfen mit einem Schluck Milch eingenommen werden, da diese den Knoblauchgeruch neutralisiert. Keine Angst, vom Schnaps werden Sie nicht betrunken, da die Dosis homöopathisch (tropfenweise) eingenommen wird.
Am ersten Tag nehmen Sie dreimal täglich zwei Tropfen vor dem Essen, am zweiten Tag dreimal täglich vier Tropfen und steigern jeden weiteren Tag die Einnahme um je zwei Tropfen, bis Sie am 13. Tag bei dreimal 26 Tropfen sind.
Ab hier wird die Einnahme wieder reduziert, das heißt, Sie nehmen täglich zwei Tropfen weniger als am Vortag. Am 25. Tag nehmen Sie die letzten zwei Tropfen. Hier noch eine Tabelle zum besseren Verstehen:
Anzahl der Tropfen
Tag morgens mittags abends
1 2 2 2
2 4 4 4
3 6 6 6
4 8 8 8
5 10 10 10
6 12 12 12
7 14 14 14
8 16 16 16
9 18 18 18
10 20 20 20
11 22 22 22
12 24 24 24
13 26 26 26
14 24 24 24
15 22 22 22
16 20 20 20
17 18 18 18
18 16 16 16
19 14 14 14
20 12 12 12
21 10 10 10
22 8 8 8
23 6 6 6
24 4 4 4
25 2 2 2
Sollten Sie keinen Alkohol vertragen, gibt es noch eine Rezeptur: Knoblauchhonig
Diese Rezeptur ist einfach herzustellen und wird mit Wasser zubereitet.
Geben Sie 25 klein gehackte Knoblauchzehen in 100 ml kochendes Wasser, und lassen die Brühe fünf Minuten kochen. Nun stellen Sie den Topf zur Seite, bis alles abgekühlt ist. Lassen Sie die Brühe eine halbe Stunde weiter ziehen.
Anschließend füllen Sie alles in ein Glas und geben 500 g Honig dazu, ebenso zwei Zitronen, die Sie vorher – mit oder ohne Schale − in kleine Stücke geschnitten haben.
Nachdem Sie das Glas nun gut verschlossen haben, lassen Sie den Knoblauchhonig drei Tage lang im Kühlschrank stehen.
Nach dieser Zeit geben Sie die Flüssigkeit durch ein Sieb, und schon können Sie mit der circa zweiwöchigen Knoblauch-Kur beginnen.
Nehmen Sie pro Tag zwei bis drei Teelöffel ein. Nach einer anschließenden einwöchigen Pause kann die Kur nochmals wiederholt werden.
Nach einem Infarkt helfen auch gewöhnliche Kastanien. Man kann Kastanienblätter und geriebene Früchte als Tee verwenden.