Die Organsprache ist unser Hörbuch des Körpers
von Frank Seefelder
Es gibt wohl kaum eine spannendere Lektüre als im Buch des Körpers zu lesen und seine Zeichen zu deuten. Es gibt kaum Erkrankungen, die ohne Vorzeichen auftreten.
Einer meiner Anatomielehrer war über ein Jahrzehnt lang als Notarzt tätig und er sagte einmal: „Es gibt keinen Herzinfarkt ohne Vorboten“.
Der Körper ist darauf ausgerichtet sich zu erhalten, darum sendet er Signale, die uns wachrütteln sollen und aufzeigen, dass etwas im Argen liegt, worum wir uns dringend kümmern müssen. Das können Hautauffälligkeiten sein, es kann sich aber auch um Schmerzen ganz unterschiedlicher Stärke und Ausprägung handeln.
Mal sticht es nur kurz wie ein Nadelstich, ein anderes Mal ist es ein heftiger, dumpfer Schmerz, der ein größeres Areal betrifft und manchmal sind es (zu Beginn zumindest) schwache Schmerzen, die aber lange und im weiteren Verlauf immer länger anhalten und auch an Intensität zunehmen.
Der Mensch funktioniert nach dem Ganzheitsprinzip. Über die Innen-Außen-Verbindung haben die Organe ihre äußere Entfaltung. Das können optische Veränderungen sein, das kann aber auch die Sprache sein, die wir im Alltag verwenden. Die wenigsten Menschen sind medizinisch vorgebildet, trotzdem fließt die Sprache der Organe immer wieder in den Alltag ein. Beobachten Sie sich einmal selbst.
In den folgenden Beiträgen lesen Sie mehr zur Organsprache der Lunge, der Leber, der Nieren, der Ohren und des Herzens.
Herzlichst Ihr Frank Seefelder
Für Ihre Fragen zu meinen Artikeln und zu meiner Arbeit bin ich sehr gerne für Sie da! Schreiben Sie mir hier gerne Ihren Kommentar. Ich freue mich darauf.